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  Crataegus monogyna (Eingriffliger Weißdorn)
Crataegus monogyna
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Deutscher Name

Eingriffliger Weißdorn

Englischer Name

Common Hawthorn, One-seed Hawthorn, Fastigiate Hawthorn, Dwarf Hawthorn

Allgemein

Der Eingrifflige Weißdorn ist ein unregelmäßig rundkroniger bis schirmförmig aufgebauter Großstrauch oder Kleinbaum von mäßigem Wuchs (Höhe: 2-6m (max. 10m), Breite: 3-8m).

Man kann ihn in der freien Landschaft als Feldgehölz finden, als Eingrünung, Gruppengehölz und in Misch- und Schutzpflanzungen zur Rekultivierung. Er dient darüber hinaus als Vogelschutz- und Bienennährgehölz, Parkpflanzung, im Stadtgebiet an Straßen, auf Parkplätzen und in Fußgängerzonen. Für Form- und Heckenschnitt bestens geeignet. Feuerbrand-Anfälligkeit - deshalb ist Distanz zu Obstgehölzen geboten.

Vorkommen

Der Eingrifflige Weißdorn kommt in Mittel- und Nordeuropa vor. Lebensraum: Feld und Flur, Mischwald.

Blätter

Die oval bis verkehrteiförmigen Blätter sind tief eingeschnitten mit 5-7 Blattlappen und höchstens an der Spitze mit einigen groben Zähnen. Sie sind bis 6cm lang. Der Austrieb ist frischgrün, später matt dunkelgrün (unterseits bläßlichgrün). Herbstfärbung: weinrot bis gelborange.

Blüten

Reichblühende, weiße, streng riechende Doldenrispen. Die Blüten haben rosa Staubbeutel. Blütezeit: Anfang Mai bis Ende Juni.

Früchte

Erbsengroße (10-12mm) ei- bis kugelförmige Apfelfrüchte mit einem Stein. Farbe:hell- bis purpurrot. Die Früchte kann man im September und Oktober finden. Der Steinkern geht aus dem inneren Teil der Fruchtknotenwand, das mehlige Fruchtfleisch aus dem becherförmigen Blütenboden hervor. Die Früchte sind eßbar.

Äste

Äste haben lange Dornen, weshalb der Weißdorn gut als Heckenpflanze geeignet ist.

Rinde

Die Rinde ist schmal rissig und von der Farbe her dunkelbrau.

Wurzel

Tiefwurzler mit weitstreichenden Seitenwurzeln, empfindlich gegen Bodenverdichtung und Einpflastern.

Licht

Verträgt Sonne bis Halbschatten und ist hitzeverträglich.

Krankheiten

Feuerbrandgefährdet (Erreger ist Erwinia amylovora).

Temperatur

Ist absolut winter- und frosthart sowie gut Hitzeverträglich. Junge Bonsai sollten in den ersten Jahren etwas frostgeschützt überwintert werden.

Boden

Wächst gut auf allen nährstoffhaltigen, neutralen bis kalkhaltigen Substraten. Weniger geeignet sind nährstoffarme, trockene Böden. Crataegus monogyna ist salzempfindlich. Tolerierte Bodenwerte: Bodenfeuchte: trocken bis feucht, Struktur: fest bis locker, Gründigkeit: tiefgründig, Bodenqualität: mittel bis hoch, pH-Wert: 6.0-8.0. Bodenverdichtung mag der Weißdorn nicht.

Vermehrung

Durch Samen (nach Kälte-Statifizierung) und Stecklinge (Schnitt der noch weichen Triebe im Sommer).

Sorten

Fastigiata: =Stricta. Säulenweißdorn, Kleinbaum, Krone säulenförmig, später oval.

Nutzung

Im Volksmund werden die Früchte als Mehlbeeren bezeichnet. Sie wurden in Notzeiten getrocknet dem Mehl zugesetzt. Außerdem werden sie Marmeladen und Gelees als Mischfrucht beigegeben.

© by Yamadori-Bonsai.de (Alle Rechte vorbehalten) - Letzte Änderung: 05.03.2004 19:54