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| Bonsaipflege - Düngung: Liguster' Erfahrungen und Düngerezepte | ||
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Wie Handhabe ich das mit dem düngen ? Da ich eine vermehrte Anzahl von Bonsais habe und solche die es mal werden wollen, mein eigen nenne, habe ich mich schon vor ein paar Jahren nach einer preiswerten Möglichkeit umgeschaut, wie man mit geringen finanziellen Aufwand eine Unmenge an Dünger erhält. Zu Beginn besorge man sich bei der Frau, Oma oder anderen Verwandten, Bekannten eine ausgediente und noch funktionsfähige alte Kaffeemühle. Da heutzutage der Kaffee eh in den Regalen gemahlen abgepackt steht, dürfte dies an sich keine große Hürde darstellen. Man mache sie gründlich ( natürlich bei gezogenen Netzstecker ) mit einem Pinsel und OHNE Wasser sauber, zumindest staubfrei. Als aller nächstes besorge man sich ( meine Quelle ist " Dehner " ) Hornspäne ( Stickstoff betont ), Knochenmehl ( mehr phosphathaltiger Dünger ), je zu 1kg abgepackt und nehme noch gleich eine Flasche " BIO TRISSOL "
( Konzentrat ) der Firma " Neudorff 2 mit. Aus der Apotheke bezieht man für Pfennige, kleine Fläschchen mit einer Pipette Jetzt kommt die Kaffeemühle zum Einsatz. Man fülle einige Löffel mit den Hornspänen ein schließt den Deckel und bediene den Einschaltknopf. Nach einigen Umdrehungen der Mühle schaut man nach ob man der Feinheit der Körner zufrieden ist. Ist das nicht der Fall wiederhole man den Vorgang von vorn. Es ist empfehlenswert die Späne in fast staubartiges Pulver zu vermahlen. Danach verfahre man mit dem Rest der Tüte Hornspäne ebenso. Dieses Pulver füllt man nun in dichte Schraubgläser oder in Tüten und beschriftet sie. Da das Knochenmehl schon in feiner Pulverform vorliegt erübrigt sich das damit. Ebenso trifft das auf Kalimagnesia zu. Nun kann man ganz nach den Bedürfnissen unserer Bonsai die Düngergaben variieren, entweder mischt man mehr Hornspäne oder Knochenmehl oder Kalimagnesia. Eine ausgewogene Düngung ist somit garantiert. Meine Mischungsverhältnisse :
Diese werden im Abstand von jeweils 3 - 5 Wochen gegeben, kommt auf die jeweilige Pflanzenart an. Man streut es auf die Erdoberfläche, durch besprühen und anschließenden vorsichtigen Gießen wird das Pulver in die Zwischenräume des Erdreiches eingespült. Dort wird es durch die Microrganismen auf geschlossen. Was ist mit den Spurenelementen und Mineralien ? Hier kommt nun das "BIO TRISSOL" und "WUXAL SUPER" zum Einsatz. Zwischen diesen pulverisierten Düngegaben setzt man abwechselnd das "BIO TRSSOL" und "WUXAL SUPER" ein. Man mischt 3 ml "BIO TRISSOL" auf 1 Liter Gießwasser, 1 ml auf 1 Liter Gießwasser verwendet man bei "WUXAL SUPER". Somit werden den Bonsais in den dazwischen liegenden Zeiträumen die Mineralien und Spurenelemente zugefügt. Das kann man in die Gießkanne mittels der Pipetten tun oder schon für eine größere Menge an Pflanzen direkt aus den Flaschen mit kleinen Messbechern in die Gießkannen füllen. Das zermahlen kann man nun auch mit anderen Dünger tun, wie Rhododendron-, bzw. Azaleendünger. Der liegt auch meistens in kleiner Kugelform vor. Dabei kommt es unter anderen auch auf die Stärke der Kaffeemühle an. Steine sind natürlich für solch ein Mahlwerk tabu, ansonsten schmort der Antriebsmotor durch oder das Mahlwerk wird unwiderruflich zerstört. Auch Laien dürfte dies bekannt sein. Ich glaube es ist eine preiswerte Alternative zum im Bonsaihandel ( nichts gegen den Fachhandel ) aber man erreicht auch schöne gesunde Bonsais. Manche von uns haben eben einen eingeschränkten Geldbeutel und kommen somit auch zum Ziel. Ebenso hat man immer den passenden Dünger in genügenden Mengen auf Abruf. Dieses Verfahren wird schon einige Jahren von mir angewendet, es ist bis jetzt noch kein Bonsai "verhungert ". |
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